12. Klassik Musikfest Mühlviertel

Vom 11. bis 14. Juli fand das 12. Klassik Musikfest Mühlviertel unter der Intendanz von Pianist Clemens Zeilunger im wunderbaren Ambiente des Schnopfhagen-Stadl statt.

Der Einladung der Kultur-Werkstatt folgten am Eröffnungsabend zahreiche Ehrengäste, Gäste der Presse, Sponsoren und Konzertbesucher. Kulturdirektor Mag. Reinhod Kräter und BGM DI Josef Rathgeb eröffneten die Klassiktage.

Zum Thema „Das Lebewohl – aber mit himmlischen Freuden“ spielte das TrioVanBeethoven mit Sopranistin Claudia Goebl Stücke von Kurt Weill, Peter Barcaba und Wolfgang Korngold. Der junge Pianist Elias Gillesberger brillierte am Klavier.

Der zweite Konzertabend wurde gestaltet von Geiger Yuta Takase, Klarinettist Bernhard Zachhuber, Clemens Zeilinger und Claudia Goebl.

Der Samstag war ein Klavierabend. Die Klaviervirtuosen Dinis Schemann und Andreas Thaller verwöhnten das Publikum mit W.A. Mozart und Chopin.

Den Abschluss bei der Sonntagsmatinee machte das 12-köpfige „Ensemble Klassikfest“ mit der Gustav Mahler Symphonie Nr. 4.

 In Zukunft wird das Klassik Musikfest Mühlviertel – weiterhin unter der Intendanz von Clemens Zeilinger – in das Jahresprogramm der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen eingebunden.

Fotos: Herbert und Erika Ganglberger

 

 

Andreas Vitasek „Austrophobia“

                     „Oh du vielgerühmtes Österreich“

Andreas Vitasek hat  sich in seinem 13. Programm „Austrophobia“ intensiv mit unserer schönen Heimat Österreich auseinandergesetzt. Fast kein Thema war tabu:  Vitasek machte sich Gedanken über Adolf Hitler bis hin zum Tod. Pointen zur aktuellen politischen Situation durften da natürlich auch nicht fehlen.

Aber auch sich selbst nahm Vitasek aufs Korn – Seitenhiebe aufs Gewicht und Alter sowie einige Geschichten aus seinem Kabarettisten-Dasein gaben dem Publikum viel Gelegenheit zum Lachen.

Fotos: Herbert und Erika Ganglberger
VK: 32,-   AK: 34.-  Ausverkauft !!!

 

Höfler & Mittermayr „Songs and Tales“

Georg Höfler & Sigi Mittermayr mit Band im Schnopfhagen-Stadl. Auf Einladung der Kulturwerkstatt Schnopfhagen präsentierte das spielfreudige Duo aus dem Mühlviertel, Georg Höfler & Sigi Mittermayr sein Konzertprogramm „Songs and Tales“ am Samstag, 11. Mai 2019 im Oberneukirchner Schnopfhagen-Stadl.

Authentische Musik voller Lebenslust und Wärme, lyrische Lieder und freche Songs sowie herrliche Instrumentalstücke aus verschiedensten Bereichen wie Folk, Country oder Blues gaben die Ausnahmekünstler auf der Bühne zum Besten.
Nach dem fulminanten Debütalbum „Railroad Ride“ (2015) ist dies bereits ihr zweites und wiederum von erfrischender Klangvielfalt geprägtes Album. Unterstützt wurden sie vom Bass-Virtuosen David Enzenhofer und dem Profi-Schlagzeuger David Eibl. Das ausgelassene groovende Quartett brachte mit Liedern, in denen Geschichten über das Leben erzählt werden, eine tolle Stimmung in den urigen Musik-Kulturstadl.
Die Band trägt zu Recht den Titel „Sieger des Lautstark!-Musikcontests 2018“ und begeisterte die Musikliebhaber jedes Alters mit ihrer eindrucksvollen Stimme, der Vielfalt der Instrumente und der enormen musikalischen Bandbreite.

Die Spielfreude der Künstler übertrug sich auch auf das Publikum, welches sich restlos begeistert zeigte und die Musiker mit einem riesigen Schlussapplaus belohnte.
Fotos und Bericht: Erika Ganglberger

VK: 21,-   AK: 23,-

 

 

 

 

Lainer & Putscher „WurstSalat“

An diesem Abend hörten die Gäste im Schnopfhagen-Stadl – bei einem der zurzeit angesagtesten Kabaretts – allerlei Wissenswertes über gesunde Ernährung, und das serviert mit einer riesigen Portion Humor und einer Prise Selbstkritik.

Gemeinsam räumten der Kabarettist Günther Lainer,
der Mensch gewordene Protest gegen den Diätwahnsinn,
und der Ernährungsberater Christian Putscher,
der Lifestyle-Coach mit der Figur eines Zehnkämpfers in „WurstSalat“ gnadenlos mit so manchem Vorurteil zum Thema Essen und Trinken auf.

Alte Ernährungsmythen wurden durch den Kakao gezogen und moderne Wissenschaft wurde mundgerecht serviert.
Ein paar Stunden voller Spaß und Information rund um die kulinarischen Seiten des Lebens!

Fotos: Herbert und Erika Ganglberger

VK: 25-   AK: 27,-     Ausverkauft

 

 

 

 

Comedy Hirten „Alles Perfekt“

Schöner! Reicher! Und glücklicher mit den Comedy Hirten

Zum Saisonstart im Schopfhagen-Stadl trieben die Comedy Hirten ihr Unwesen.  Die vier Hirten Herbert Haider, Rolf Lehmann, Peter Moizi und Christian Schwab garantierten unzählige Gags pro Minute.

Von den  Missgeschicken mancher Sportler, nichtssagenden Aussagen von Politikern bis hin zu den Moderatoren des ORF – alles wurde aufs Korn genommen. Gesungene Parodien bekannter Sänger und Sängerinnen brachten zusätzlichen Spaß und Stimmung. In Summe ein rundum lustiger und wundervoller Abend für die Gäste.

VK: 29,-   AK: 31,-
Einlass 18:30 Uhr – Freie Platzwahl

 

 

 

Oberneukirchner Brauchtumsmarkt „Nåd´l und Fåd´n“

Über 100 Aussteller verwandelten Oberneukirchen beim traditionellen Brauchtumsmarkt am Samstag 24. November von 10-18 Uhr und am Sonntag 25. November 2018 von 9-17 Uhr wieder in einen Platz der Kreativität und der Gemütlichkeit.

Unter der Organisation der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen und der Zusammenarbeit mit anderen Oberneukirchner Vereinen hat sich der Markt in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil im kulturellen Leben der Vorweihnachtszeit entwickelt. Völlig zurecht genießt der Oberneukirchner Brauchtumsmarkt den Ruf als einer der Schönsten und Größten in Oberösterreich.

Ideenreiche Künstler/innen präsentierten ihre qualitätsvollen und vielfältigen Produkte aus Ton, Filz, Glas, Leder, Leinen, Holz usw. Die Kunsthandwerker/innen arbeiteten an ihren Ständen und gaben Einblick in ihr kreatives Schaffen und ihre Arbeitsweisen. Bei persönlichen Gesprächen mit den Ausstellern konnte man schöne und nützliche Dinge für sich selbst oder als Geschenk finden.

Thema:   Nåd´l und Fåd´n
Beim heurigen Brauchtumsmarkt wurden traditionsreiche Handarbeits-Techniken neu entdeckt.
Die Geschichte der Handarbeit umfasste immer zwei wichtige Lebensbereiche der Menschen. Die Kleidung und die Gestaltung der Wohnung.
Die Kunst des Strickens und des Häkelns ist uralt. Gräberfunde der ersten Jahrhunderte lassen darauf schließen. Auch die Stickkunst ist sehr alt, im Mittelalter zum Beispiel gab es wertvolle Weißstickereien an kostbaren Altarbehängen und Wandteppiche. Frankreich hat die Stickerei durch die Richelieu-Arbeit bereichert. Die Künste wurden in erster Linie von Frauen ausgeübt. Männer bildeten in der Geschichte eher die Ausnahme im Umgang mit Nadel und Faden.

Die Goldhaubengruppe Oberneukirchen führte Handarbeiten wie Kreuzstich, Hardanger, Ajour, Gerstenkorn, Richelieu, Gobelin, Occhi, Klöppeln, Filethäkeln, Nähen von Zwirnknöpfen vor. Viele schöne Werkstücke wurden zudem ausgestellt und zum Kauf angeboten.

Das bunte Markttreiben wurde von einem vielfältigen Rahmenprogramm wie kulinarische Köstlichkeiten, Kurzkonzerte von musikalischen Gruppen und ein Kinderprogramm mit Kripperl-basteln und Märchenerzählungen begleitet.

Foto: Erika Ganglberger

Rahmenprogramm:   Kripperlausstellung durchgehend
Samstag:
11:00 Uhr Landesmusikschule Oberneukirchen
14:00 Uhr Oberneukirchner Bläsergruppe
Sonntag:
11:00 Uhr Edelholz
14:00 Uhr Schnopfhagen Liederkranz
Kinderprogramm:
Samstag und Sonntag durchgehend
Märchenerzählung Margit Obermair Sa 13:00 Uhr und So 10:00 & 14:00 Uhr

 

 

Konzert LEMO

Mit einem LIVE-Konzert der Superlative begeisterte der junge Musiker LEMO mit seiner Band die Gäste im vollen Schnopfhagen-Stadl.

LEMO ist ein brillanter Livemusiker und hat eine sehr starke Bühnenpräsenz. Umgeben von einer ebenso agil wie dezent agierenden Backing Band, spielte LEMO bereits Shows mit James Blunt, Walk off the Earth, Söhne Mannheims, Mark Forster, Revolverheld und vielen anderen.

Geboren als Clemens Kinigadner und aufgewachsen in Graz überzeugt der Wahlwiener mit seinen selbstgeschriebenen Songs und zieht das Publikum mit seiner rauen, lebenserfahrenen Stimme in den Bann.

Schon seit 2014 stürmt LEMO mit seinen Hits wie „Vielleicht der Sommer“, „So leicht“ oder „So wie du bist“ die österreichischen Charts.  Im Vorjahr wurde er bei der Amadeus Verleihung für seinen Song „Der Himmel über Wien“ mit dem Award als Songwriter des Jahres ausgezeichnet. In Youtube hatte das Video bereits über 1 Million Aufrufe.

Aktuell lässt der sympathische Popmusiker durch seine einzigartige Zusammenarbeit mit der „Ersten allgemeinen Verunsicherung“ aufhorchen. Die dritte Single „Gegen den Wind“ des letzten EAV-Albums „Alles ist erlaubt“ erschien Ende September und die EAV hat sich dafür von Ausnahmesänger & Musiker LEMO Unterstützung geholt. Thomas Spitzer hat ihn auf der Bühne in Spielberg gehört und hat sofort gewusst: das passt !! www.eav.at
In kurzer Zeit war „Gegen den Wind“ auf Platz 1 der Ö3 Charts.

Support spielte der heimische Musiker JacktheBusch und überzeugte mit seinen eigenen Songs und insbesondere mit einer unplugged Version von „Halleluja“. Er sorgte für super Stimmung heizte dem Publikum schon richtig ein.

Fotos: Ganglberger
Vorverkauf: € 25,- Abendkasse: € 27.-   Einlass 19:00 Uhr – Stehplätze

 

      http://www.eav.at

SOLOzuVIERT „Huach Zua-Tour“

Im Rahmen ihrer aktuellen „Huach Zua-Tour“ machten die Herren Chris Watzik, Uwe Hölzl, Horst Klimstein und Benji Hassler alias SOLOzuVIERT, begleitet von Keyborder Alex Meister, im ausverkauften Schnopfhagen-Stadl Halt.

Österreichs erste Liedermacherband und Senkrechtstarter in der heimischen Musikszene sangen und musizierten in bester Austro-Pop Manier.
SOLOzuVIERT gehen bei ihren Songs den geraden Weg, nennen die Dinge beim Namen und sprechen dabei vielen von uns aus der Seele.
Mit ihren gefühlvollen, lustigen und zum Nachdenken anregenden Liedern eroberten die vier sympathischen Musiker  die Herzen der Gäste im Sturm und alle kamen bei diesem LIVE-Genuss voll auf ihre Kosten !!
Fotos: Erika und Herbert Ganglberger

Beginn 20:00 Uhr   –   Einlass  19:00 Uhr   –   Freie Platzwahl
Eintritt:   Vorverkauf  € 28,-    Abendkassa  € 30,-

Mentalshow Manuel Horeth „Mythos“

„Mythos – Der Flügelschlag eines Schmetterlings“

Zum Saisonstart ist es der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen gelungen, die spektakuläre und einzigartige Show „Mythos – Der Flügelschlag eines Schmetterlings“ nach Oberneukirchen zu bringen.

MANUEL HORETH, der bekannteste Gedankenkünstler und Mentalexperte, Bestseller-Autor von mentalen Sachbüchern und Mentalberater vieler bekannter Spitzensportler faszinierte die Gäste im ausverkauften Schnopfhagen-Stadl.

Von Anfang an wurden die Besucher mit faszinierenden Gedankentricks, mentalen Techniken, emotionaler Musik und einem fantastischen Bühnenbild in einen geheimnisvollen Bann gezogen.
Es ist ein Spiel mit den Emotionen, Staunen, Verblüffung, Bewunderung – Horeth will in seinen Mentalshows zeigen, wie stark die eigenen Gedanken jeden Menschen leiten.
Ein geheimnisvoller Abend für die Gäste der Kultur-Werkstatt bei der immer eine Frage im Raum stand „Wie kann das nur alles funktionieren?“ ………..

Fotos: Erika Ganglberger
VK: € 28,-     AK: € 30,-   Beginn:   20:00 Uhr   Einlass: 19:00 Uhr
MINItrailer

Klassik Musikfest Mühlviertel „Kontraste“

Bereits zum elften Mal wurde Oberneukirchen zur Klassikhochburg. Der Neustart vor vier Jahren unter der hervorragenden künstlerischen Leitung von Clemens Zeilinger war überwältigend. Sowohl Künstler als auch Besucher waren von der Art dieses Festivals begeistert.  Das Team der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen freute sich auch heuer wieder über den regen Zustrom der Besucher und Besucherinnen vom 19. bis 22. Juli.

Das für Klassikfreunde gewohnte Bild von entweder nüchternen oder überladenen Konzertsälen wird hier durch das ungemein charmante und reizvolle Ambiente eines feinst adaptierten Holzstadels ersetzt. Das Klassik Musikfest in Oberneukirchen ist ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Kulinarik und Geselligkeit, das den einzigartigen Reiz dieses gar nicht mehr so kleinen, aber immer noch sehr feinen Festivals ausmacht.

Das heurige Festival stand unter dem Thema „Kontraste“
Kontraste beleben unser Dasein. Ohne Kontraste wäre die Wahrnehmung unserer Umwelt um vieles ärmer. Die Musizierenden beim 11. Klassikfest  haben Kontrasten aller Arten musikalisch nachgespürt und Kontraste musikalisch erzeugt.
In Zeiten von „MeToo“ wollten wir am Puls der Zeit sein, so wurde – wie gerade fast überall in der westlichen Welt – das Rollenbild der Frau auch bei uns beleuchtet. Der erste Abend – mit „Lady is First“ betitelt, brachte Werke von grandiosen Komponistinnen einerseits und erzählte von ihren stark von den männlichen „Gegen-Übern“ kontrastierenden Biographien. Andererseits beleuchteten quer durch die Musikgeschichte „bunt verstreute“ Lieder die verschiedenen, dabei natürlich auch extrem kontrastierenden Rollen-Bilder der Frauen.

Der Freitag brachte mit Cellist Matthias Bartolomey und Sopranistin Claudia Goebl nicht nur zwei prominente Debüts bei unserem Festival, wir spürten hier dem Kontinent Europa in allen vier Himmelsrichtungen in seinen kontrastierenden „seelisch-musikalischen“ Ausprägungen nach. Cello, Gesang und Klavier auf der Reise quer durch die europäische Seele.

Am Samstag: die KONTRASTE von Bela Bartok –also quasi der „Namensgeber“ unseres heurigen Festivals. Umrahmt wurde dieses fulminante Opus von abwechslungsreichen Werken in verschiedenen Besetzungen. Die Charaktere der Komponisten Beethoven, Milhaud, Brahms und eben Bartok sind dabei so verschieden , dass sich mit den erstmals in Oberneukirchen aufspielenden Annelie Gahl (Violine) und Bernhard Zachhuber (Klarinette) sowie Franz Ortner und Clemens Zeilinger ein bunt schillernder Abend ergab – zwischen Besinnlichkeit und verrückter Virtuosität kontrastreich oszillierend.

Der Sonntag schließlich gehörte dem Orchestralen. Das Klavier erfüllte dabei „ganz diametral kontrastierende Funktionen“ in ein und demselben Konzert: So zeigte es sich zum einen als Begleitinstrument, ein Orchester ersetzend und imitierend, bei Debussys farbenreicher Rhapsodie für Klarinette und Orchester. Dann aber führte uns der hochbegabte junge oberösterreichische Pianist Sebastian Galli in die hohe Solisten-Virtuosität der Chopinschen Klavier-Welt ein. Das berühmte Klavierkonzert in e-Moll von Chopin, begleitet von einem Streich-Quintett, das hier den Orchesterpart als kammermusikalisch aufgewerteter, durchsichtiger Klangkörper übernahm.

Textauszüge aus dem Vorwort von Intendant Clemens Zeilinger
Fotos: Erich Pröll, Erika und Herbert Ganglberger