Brauchtumsmarkt 2022

Viele Gäste nutzten das wunderschöne winterliche Wetter zum Schauen, Staunen, Gustieren, Kaufen und Wohlfühlen am Oberneukirchner Brauchtumsmarkt.

Der Marktplatz, einzelne Bürgerhäuser und das gesamte Schnopfhagen-Areal mit Geburtshaus und Stadl tauchten ein in stimmungsvolles Ambiente und unvergleichliches Flair.

Der Brauchtumsmarkt in Oberneukirchen ist nach zweijähriger „Zwangspause“ eine gelungene Mischung aus vor Ort vorgeführtem Kunsthandwerk, Ausstellern mit hochwertigen Waren, Konzerteinlagen verschiedenster musikalischer Gruppen und kulinarischen Schmankerln. Knapp 100 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker vermittelten Einblicke in ihre Arbeitsweise, luden zum persönlichen Gespräch und verkauften ihre Produkte aus Ton, Filz, Stein, Glas, Leder, Leinen oder Holz.

Heuer stand der Markt unter dem Thema: „Unser täglich Brot“.  Die Besucherinnen und Besucher hatten die  Möglichkeit unser tägliches Brot im Handwerk zu bestaunen, den Duft und Geschmack von Brot zu genießen und interessante Gespräche mit den Bäckern zu führen. Mit allen Sinnen konnte das Brotbacken miterlebt werden. Die Familie Leitner aus Niederwaldkirchen (Kreuzwieser-Holzofenbrot), die Bio Bäckerei Hörschläger aus Waxenberg und die Bäckerei manuell aus Oberneukirchen luden in die Backstube ein.

Der Markt wurde wieder seinem Ruf als einer der schönsten und größten in Oberösterreich gerecht und war ein Erlebnis für Jung und Alt.

Die Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen bedankt sich für Ihr Kommen. Danke auch an alle Vereine, Firmen, Aussteller und an die Marktgemeinde und Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit.

Ein großer Dank gilt vor allem unserem äußerst engagierten Obmann Herbert Pargfrieder für die vielen, vielen ehrenamtlichen Stunden, die er für den Brauchtumsmarkt leistet, der Hauptorganisatorin Christine Gasselseder für ihre Kreativität, Herzlichkeit und unermüdlichen Einsatz. Auch beim Küchenteam mit Küchenchefin Anneliese Bräuer möchten wir uns sehr herzlich bedanken. Und natürlich ein herzliches DANKE an alle fleißigen „Schnopfis“, dem Vorstand und Helferinnen und Helfer. DANKE für den guten Zusammenhalt.  

Wir gehen nun in die wohlverdiente Winterpause und freuen uns auf ein Wiedersehen im Stadl im Frühjahr 2023.

Hier die LINKS mit Berichten und Bilder

https://www.tips.at/bildergalerien/urfahr-umgebung/586350-das-war-der-brauchtumsmarkt-2022-in-oberneukirchen

https://www.meinbezirk.at/urfahr-umgebung/c-lokales/brauchtumsmarkt-unser-taeglich-brot_a5719645

https://www.was-tuat-si.at/item/4451-brauchtumsmarkt.html

Poxrucker Sisters: Legendäres Tourfinale im Schnopfhagen-Stadl Oberneukirchen

Mit tosendem Applaus bedankte sich das Publikum bei den Poxrucker Sisters und ihren grandiosen Bandmusikern für ein erlebnisreiches Konzert der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen im ausverkauften Oberneukirchner Schnopfhagen-Stadl.

Die Schwestern Stefanie, Christina und Magdalena stehen für bodenständigen und mitreißenden Dialektpop und Hits, die ins Ohr gehen. Der mühlviertlerische Charme, die besondere Vertrautheit als Schwestern und ihre Geschichten waren spürbar in ihren Stimmen, Texten und Liedern. Mit ihrem neuen Album „Horizont“ , welches 2021 erschien, ließen sie sich von ihren Wurzeln und vom Leben inspirieren und gaben neue Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks zum Besten. Songs wie „Horizont“, „Deafs a bissl mehr sei“ oder „100 Sochen“ überzeugten mit starken, mutigen Texten und frischem, mitreißenden Sound. „Bis zum Mond“, „Wos zöht“ oder „Wir“ berührten mit Gefühl und Gespür.

Musik begleitet die Singer-/Songwriter Stefanie, Christina und Magdalena Poxrucker aus dem oberösterreichischen Mühlviertel seit ihrer Kindheit. Ihr erstes Konzertprogramm gab es im Jahr 2010 und drei Jahre später trafen sie auf ihren Produzenten Roman Steinkogler. Sie begannen die künstlerische Zusammenarbeit mit ihm und den Musikern Ernst Gottschmann, Stephan Hofer, Otto-Andreas Bruckner, Johannes Peham und dem Tontechniker Felix Dicketmüller.

Den Schwestern gelang es beim Tourfinale im gemütlichen Schnopfhagen-Stadl das Publikum auf eine musikalische Reise mitzunehmen und aktiv einzubeziehen. Es wurde mitgesungen und mitgeklatscht.
Frei nach dem Motto: Deaf’s a bissl mehr sei? Sicher!

„Es woa schee“ – eine Hommage an Georg Danzer – Ulli Bäer ft. Maria Ma Terzett

Mit gefühlvollen, schönen und zum Nachdenken anregenden Liedern wie „Lass mi amoi no d’Sunn aufgeh‘ segn“ oder „Elfi“ von Georg Danzer und Ulli Bäer in völlig neuem, klanglichen Gewand  eroberten die drei herausragenden Künstler beim Konzert am 14. Oktober die Herzen der Zuhörer im Sturm.

Das neue Album des Terzetts „Es woa schee“ erschien 2021 und ist Georg Danzer zum 75. Geburtstag gewidmet. Ebenso grandios wie das Projekt selbst, dem Danzer-Wegbegleiter Ulli Bäer jede Menge Authentizität verleiht, war die unverwechselbare Instrumentierung des Terzetts.

Ulli Bäer, der 14 Jahre lang Seite an Seite mit Georg Danzer auf der Bühne stand, ist nach wie vor innerlich mit den Danzer Liedern verwoben. Voller Authentizität erzählte er – abwechselnd mit Liedern aus seiner eigenen Feder – musikalische Kurzgeschichten, die auch nach Jahrzehnten immer wieder aufs Neue berühren.

Maria Ma bettete die Wienerlieder in so gar nicht alpenländisch klingende Hackbrett Arrangements. Wer bislang das Hackbrett ausschließlich mit Volksmusik assoziierte, wurde durch die Musik von Maria Ma eines Besseren belehrt. Sie entdeckte in dem Instrument, das es in ähnlicher Form seit Jahrtausenden in vielen Kulturen auf der ganzen Welt gibt, einen viel-saitigen Klangkörper. Pur und auf berührende Weise brachte Maria Ma das Sphärisch- Mystische dieses uralten Saiteninstruments zum Ausdruck. Seine verinnerlichte Spielfreude an den Perkussionsinstrumenten zeigte Christian Einheller.

Gerade in der heutigen Zeit freuen sich die Menschen, wenn sie am Abend ihren Alltag für ein paar Stunden vergessen können und das konnte man an diesem Abend mit Sicherheit. Es war ein Genuss für die Ohren und die Seele – oder treffend gesagt. „Es woa einfach nur schee!“

  

Jubiläumskonzert 11er Club Bad Leonfelden, Fr. 7. Oktober 2o22

11er-Club-Jubiläum: Konzert für Kirchensanierung

Ein grandioses Konzert ging am Freitag, 7. Oktober 2022 im Oberneukirchner Schnopfhagen-Stadl über die Bühne. Der 11er Club aus Bad Leonfelden unter Präsident Ernst Schwendtner feierte sein 10jähriges Jubiläum und lud zum Benefizkonzert von der Volksmusik bis zur Moderne ein.

Die beiden umtriebigen Musik-Genies Günther Böcksteiner und Toni Pichler brillierten ebenso auf der Bühne wie das Familien-Quartett Hofer aus Bad Leonfelden. Elisabeth und Benno Hofer und ihre beiden charmanten Töchter Lisa Hofer und Carina Hohner erzeugten mit ihrem wunderschönen Viergesang  „Gänsehautfeeling“ beim begeistertem Publikum im Stadl.

Dass das Lachen die beste Medizin ist bewies der Lustige Hermann aus Hausleithen. Ein Witz jagte treffsicher den anderen, aber auch seine Liederperformances waren der absolute Höhepunkt des besonderen Abends.

Gratulation zum Jubiläum gab es auch seitens der Marktgemeinde Oberneukirchen durch Bürgermeister LAbg. Josef Rathgeb und Vizebürgermeisterin Anneliese Bräuer. Ebenfalls unter den Gästen waren die Freunde des 9er Clubs aus der Partnergemeinde von Bad Leonfelden St. Michael im Lungau.

Am Ende der überaus erfolgreichen Veranstaltung konnte an Pfarrgemeinderatsobmann Gottfried Pinner von der Pfarre Oberneukirchen ein Scheck in der Höhe von 2.500 Euro überreicht werden.  Das Team der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen rund um Obmann Herbert Pargfrieder sorgte als Gastgeber wieder für die perfekte Bewirtung und spendete ebenfalls den gesamten Reinerlös des geselligen Abends an das Projekt Sanierung Pfarrkirche.

Herzlichen Dank an Günther Johann Hofer, der ehemalige Wirt des Traditionsgasthauses Schanzbauer aus Bad Leonfelden und Mitglied des 11er Cubs übernahm die Kosten des Sektempfanges für alle Gäste.

 

Klassik Musikfest Mühlviertel im Schnopfhagen-Stadl

Am 17. und 18. September 2022 stand im Schnopfhagen-Stadl Oberneukirchen die Klassik wieder im Mittelpunkt.

Der Verein Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen lud zum vierzehnten Klassik Musik Fest Mühlviertel ein. Intendant Clemens Zeilinger riss das Publikum mit seinem Programm, das „kreuz & quer durch den musikalischen Gemüsegarten ging“, mit. Das Klassik Musikfest mit dem Thema „Getanzt – Gesungen – Gespielt“ zeigte sich heuer richtig bodenständig.

Slawische und ungarische Tänze, lateinamerikanische Tangos, schottische Volkslieder sowie klassische Menuette und Tänze für Klavier zu 4 Händen begeisterten die Gäste und vor allem die vielen Stammkunden des Festes, genauso wie die lockere und vor allem humorvolle Moderation des Intendanten Clemens Zeilinger.

Am Samstag gab der italienische Pianist Luca Monti sein Debüt in Oberneukirchen.  Claudia Goebl zeigte sich wiederum als verlässliche Partnerin, wenn es um Musikalität und Emotionen ging. Sie sang die dazu passenden Lieder mit tänzerisch – volkstümlichem Charakter.
 
Die Sopranistin Claudia Goebl gestaltete auch die traditionelle Sonntags-Matinee gemeinsam mit dem TrioVanBeethoven mit Clemens Zeilinger (Klavier)  Verena Stourzh (Violine) und Franz Ortner (Violoncello).

Die Atmosphäre im Schnopfhagen-Stadl bewies erneut den einzigartigen Reiz dieses Klassikfestes in Oberneukirchen und so wurde es auch heuer ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Kulinarik und Geselligkeit.

Text und Foto: Erika Ganglberger

FLOHMARKT – „ALLES NEU MACHT DER MAI!“

Großer Besucheransturm bei Riesen-Flohmarkt in Oberneukirchen

Unter dem Motto “Alles neu macht der Mai” – und das Alte bekommt die Kultur-Werkstatt und die Meisterrunde für den großen Schnopfi-Flohmarkt gab es nach vierjähriger Pause nun endlich wieder einen großen 2tages FLOHMARKT im Stadl & Areal!!!

Am Samstag, 28. Mai 2022 – pünktlich um 7 Uhr öffnete unser Obmann Herbert Pargfrieder die Tore des Schnopfhagen-Stadls und die zahlreichen, bereits wartenden Besucherinnen und Besucher, nutzten das vielfältige Angebot zum Einkauf.

Das Warensortiment umfasste alles, was man sich vorstellen kann! Von gebrauchten Haushaltsartikeln über Geschirr bis hin zu Antiquitäten, Fahrrädern, Bekleidung, Schmuck, Taschen, Spielwaren, Sport- oder Elektrogeräte. Es gab einfach alles was zu einem Flohmarkt gehört.

Für Speis und Trank war seitens der Kulturwerkstatt Schnopfhagen und der Meisterrunde Oberneukirchen ebenfalls bestens gesorgt. Auch unser Bürgermeister Josef Rathgeb gratulierte uns für die Organisation und Durchführung.

Die restlichen Sachen wurden von den “Schnopfis” und den “Meistern” für wohltätige Zwecke gespendet.

Wir möchten uns bei allen unseren Besucherinnen und Besuchern des Flohmarktes für den Einkauf bedanken.

Fotos: Erika und Herbert Ganglberger

Hollerstauden bezauberten mit dreistimmigen Gesang

Verschoben ist nicht aufgehoben, hieß es für die Verantwortlichen der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen in Oberneukirchen und so wurde das Konzert der Hollerstauden natürlich nach Corona nachgeholt. Am 7. Mai 2022 war es endlich so weit.

Das stimmgewaltige Musiktrio, bestehend aus drei echten pinzgauer Frauen, verzauberte die Besucherinnen und Besucher vom Heimatlied über Jodler und Oldies bis hin zu Rock und Pop. Ihre Musik lebt vor allem vom harmonischen, dreistimmigen Gesang und der natürlichen Art und Weise des Vortrages.

Die Hollerstauden sind alle drei aufgewachsen im kleinen idyllischen Ort Hollersbach im Pinzgau und standen bereits in der Volksschule gemeinsam auf der Bühne. Die gemeinsame Liebe zur Musik verbindet Eva und die beiden Schwestern Eva und Vera nach wie vor. Das vielfältige und bunte Repertoire begeisterte die Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Oberneukirchner Kulturstadl.

Nicht nur ihre Songs-Geschichten aus dem wahren Leben mit viel Humor und Herz, sondern ihre erfrischende Authentizität, sprudelnde Spontanität und ihr herausragendes musikalisches Können kamen im einzigartigen Flair des Schnopfhagen-Stadls perfekt zur Geltung.

Ein sehr schöner Konzertabend mit hohem Genussfaktor für die Ohren!

Barbara Balldini „g’hörig Durchgeknallt“ …

… so hieß das Vortragskabarett der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen am Samstag, 9. April 2022  im Schnopfhagen-Stadl in Oberneukirchen.

Direkt – offenherzig – sympathisch: Barbara Balldini ist ein echter Superstar des Kabaretts. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrer unverwechselbaren Art spielte die gebürtige Vorarlbergerin mit Hang zum Waldviertel sich auch im Kulturstadl von Oberneukirchen in die Herzen der Gäste.

Die langjährige Erfahrung als Sexualpädagogin und ihre auf den Punkt gebrachten, leicht zugänglichen und bodenständigen Aussagen ernteten beim Publikum großen Applaus. Ihre Botschaft dahinter mitunter feministisch bis provokant, aber immer respektvoll und positiv. Neben Unterricht und praktischen Beispielen für die schönste Nebensache der Welt, erklärte sie auch die Wichtigkeit des Beckenbodens bei Mann und Frau oder die richtige „Produktion“ von Mädchen oder Junge.

Die Sexualpädagogin weiß dabei, wovon sie sprach: Als dreifache Mutter, in einer bewegten langjährigen Partnerschaft und 20 Jahren Sexualpädagogik kennt sie die Irrwege der Liebe, die fleischlichen Gelüste und die vielen Fragen, die alle irgendwann einmal beschäftigen oder bereits beschäftigten.

Das Schöne an ihrem aktuellen Programm „g’hörig Durchgeknallt“ der Buddhistin aus dem Waldviertel ist, dass sie den Kabarettbesucherinnen und -besuchern nicht nur aus der Seele sprach, sondern auch für so manches Aha-Erlebnis sorgte. Dieser Abend war eine prickelnde und humorvolle Mischung aus Vortrag und Kabarett, aufgebaut auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, Erfahrungen aus der unmittelbaren Praxis und persönlichen Erlebnissen.

Fazit des Abends: Dem Gegenüber Interesse zeigen, ohne Internet – mit Hirn und vor allem einem großen Herz!

DIE ECHTEN – FullSTIMMnante Singparty

Die Acapella-Comedy-Gruppe „Die Echten“ waren am Samstag, 9. Oktober mit ihrer Jubiläumstour „20 Jahre Stimmphonie“ zu Gast im Oberneukirchner Schnopfhagen-Stadl.

Die vier Vocal Comedy Artisten bestehend aus Christine Kisielewsky, Stephan Gleixner, Alexander Wartha und Urgestein Andy Woerz feierten mit ihren sehr originellen Coverversionen mit wienerischen Texten 20 Jahre „DIE ECHTEN“.

Nicht nur stimmlich, sondern auch durch ihre humorvollen Wortspiele einwandfrei, brachten die vier Stimmkünstler das Publikum mit ihrer kreativen Instrumentenlosigkeit zum Staunen. Sie schlagzeugten, gitarrten, trompeteten und posaunten ganz ohne Instrumente. Gemeinsam wurde mit noch immer knackigen Stimmbänder, saniertes und vor allem neues mitreißendes Liedergut präsentiert und Wellness für die Ohren gemacht.

Ein ausgelassener, kabarettistischer Abend, den die Gäste bestimmt lang nicht vergessen werden, und der mit viel Beifall honoriert wurde.

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Fotos: Erika Ganglberger

„Auf die Plätze, fertig los“ – Klassikmusiktage in Oberneukirchen

Der Schnopfhagenstadl in Oberneukirchen war dieses Wochenende ein besonderer Ort, um feinste Kammermusik zu genießen. Unter dem Motto „Eins, Zwei, Drei, Solo, Duo, Trio – Auf die Plätze – fertig – los!“ konnten die Konzertbesucher sich wieder über wahre Ohrengenüsse freuen. Mit Schwung und Leidenschaft verzauberten die Künstler wie Pianist und Intendant Clemens Zeilinger, der Cellist Matthias Bartolomey sowie das Trio VanBeethoven an den beiden Konzerttagen die Gäste und vor allem viele Stammkunden bei den diesjährigen Klassik Musiktagen.

Bereits zum dreizehnten Mal war der feinst adaptierte Holzstadel Anziehungspunkt für Musikliebhaber geworden.

Am Samstag begann Clemens Zeilinger solo mit den unglaublich abwechslungsreichen 24 Préludes von Frédérec Chopin. Der russischen Seele wurde nach der Pause durch Cellist Matthias Bartolomey und Pianist Clemens Zeilinger mit der episch virtuosen Rachmaninoff-Sonate für Cello und Klavier gehuldigt.

Dem stets führend mitwirkenden „Trio-VanBeethoven“ (Verena Stourzh/Violine, Franz Ortner/Cello, Clemens Zeilinger/Klavier) gelang am Sonntag bei der Matinee zwei herausragende Klaviertrios. Ravels virtuos farbenprächtiges Trio und Schuberts „himmlische Längen“ ergänzten sich gleichzeitig.

Das gesamte Team der Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen hat wiederum Sorge getragen, dass sich das Publikum im gesamten Umfeld des Schnopfhagen Stadels wohl fühlte und in einer reizvollen Umgebung wertvolle und schöne Stunden in „heimeliger“ Art genießen konnte.

Der neue Termin im September wird auch im nächsten Jahr bleiben und ist als Eröffnung der Herbstsaison im Schnopfhagenstadl angedacht, so Obmann Herbert Pargfrieder vom Verein Kultur-Werkstatt-Schnopfhagen.

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